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Jahresthema UN und Wirtschaft

Die herausragenden UN-Themen Menschenrechte, Frieden und nachhaltige Entwicklung hängen eng mit der Art und Weise unseres Wirtschaftens zusammen. Vor diesem Hintergrund erörtern wir im Jahr 2018 in unseren Veranstaltungen, Projekten und Publikationen, wie die Zusammenarbeit zwischen den Vereinten Nationen und der Wirtschaft gestaltet werden kann, wo unausgeschöpftes Potenzial liegt und welche Empfehlungen an Politik und Akteure der Wirtschaft angezeigt sind.

Foto: F. Peters

Schon 1999 hatte die UN mit dem Global Compact das weltweit größte freiwillige Unternehmensbündnis zur Förderung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten geschaffen, welches auch zur Aufgabe hat, Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten. Dem Global Compact haben sich gegenwärtig 9.819 Unternehmen aus 164 Staaten verpflichtet. Bei allem Fortschritt ist die Zusammenarbeit von Staaten und den Vereinten Nationen mit der Privatwirtschaft aber Kritik ausgesetzt. Aktuell verhandelt eine vom Menschenrechtsrat eingesetzte Arbeitsgruppe über ein Abkommen, das menschenrechtliche Pflichten im Wirtschaftsbereich festschreiben soll. Dieser Prozess scheint aktuell ins Stocken geraten. Daneben ist auch die schon 1919 gegründete Internationale Arbeitsorganisation (International Labour Organization, ILO)  als eine der ältesten Sonderorganisationen mit diesen Themen befasst.

Nachrichten zum Jahresthema


  • Frauen überqueren einen schmalen, verschutzen Kanal über einen Stahlträger als Brücke

    Lieferkettengesetz: Voranschreiten statt hinterherhinken

    Die Debatte über die Regulierung von unternehmerischen Sorgfaltspflichten hat in Deutschland und auch auf EU-Ebene Aufwind bekommen. Unternehmen sollen verpflichtet werden, Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden entlang ihrer Lieferketten zu vermeiden und für Verstöße haftbar gemacht werden. mehr

  • Zur selben Zeit am selben Ort: Menschenmengen, dicht gedrängt wie hier einst vor der Prager Rathausuhr, sind typisch für den Massentourismus. In Corona-Zeiten ist es noch dringlicher als zuvor, Besucherströme zu entzerren. (Foto: Christina Kamp)

    Tourismus in Corona-Zeiten

    Weniger Fernreisen, weniger fliegen, mehr Naherholung – was in der Tourismuskritik zugunsten des Klimaschutzes schon lange gefordert wurde, gelingt derzeit im Bemühen, die SARS-CoV-2-Pandemie einzudämmen. Der Tourismus ist eine der von den Anti-Corona-Maßnahmen besonders betroffenen Branchen. mehr

  • Eine Frau mit Kind auf dem Rücken verkauft einem Mann frittierte Kartoffeln auf einem Markt in Lilongwe, in Malawi.

    The Right to an Adequate Living (Wage)

    The current worldwide economic downturn, caused by the COVID pandemic, has brought with it mass unemployment and a precarious job market. One way to ease this impact is to plan for the long term – for example, by implementing an adequate living wage. mehr

Veröffentlichungen

Eine-Welt-Presse Wirtschaft und Menschenrechte


Veranstaltungen zum Jahresthema - eine Auswahl

24.10.2018 12:00h – 14:00h BerlinMittagsgespräch: Wirksames Instrument oder nur Risiken und Nebenwirkungen?

Sanktionen des UN-Sicherheitsrats und ihre Praxis am Beispiel Nordkoreas

04.10.2018 BerlinKeine Angst vor der Wirtschaft: Partnerschaften zwischen UN und Wirtschaft zielgerecht und ausgewogen gestalten

Podiumsdiskussion über unausgeschöpftes Potenzial und Empfehlungen an Politik und Akteure der Wirtschaft

05.10.2018 BerlinGlobal Climate Action at UNFCCC Companies, Cities and other Stakeholders

Englischsprachige Veranstaltung Companies, Cities and other Stakeholders - Global Climate Action at UNFCCC


Unsere Portale mit weiteren Hintergrundinformationen zum Jahresthema