Menü

Mitglieder- und Recherchereisen

Die DGVN bietet regelmäßig Reisen für ihre Mitglieder zu den Standorten der Vereinten Nationen sowie Recherchereisen für Journalistinnen und Journalisten sowie andere Zielgruppen an. Im Fokus stehen Länder an, in denen die Vereinten Nationen sich mit Friedensmissionen oder entwicklungspolitisch engagieren.

Foto: Patrick Rosenow

DGVN-Studienreisen

Ziel der Reisen ist es, die Arbeit der Vereinten Nationen vor Ort kennenzulernen und aus erster Hand zu erfahren, welchen Beitrag die Vereinten Nationen zu Frieden und Sicherheit, der Umsetzung der Menschenrechte und nachhaltiger Entwicklung leisten können. Außerdem informieren sich die Teilnehmenden über die politische, wirtschaftliche und soziale Situation der besuchten Länder. Dazu treffen die Mitreisenden vor Ort Vertreterinnen und Vertreter der Vereinten Nationen und von nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) sowie politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger.

Dr. Ekkehard Griep bietet als stellvertretender Vorsitzender jährlich Studienreisen an Orte an, in denen die Vereinten Nationen mit Friedensmissionen engagiert sind. Reiseziele waren zum Beispiel Sri Lanka (2018), Kolumbien (2017), Myanmar (2016) und Mali (2015).

Weitere Mitgliederreisen zum Beispiel an die UN-Standorte New York, Genf und Wien werden auch von den DGVN-Landesverbänden durchgeführt. Eine Mitgliederreise des Bundesverbandes führte im Jahr 2017 nach New York.

DGVN-Recherchereisen

Um zu einem differenzierteren Bild über die weltweiten Aufgaben und Herausforderungen der Vereinten Nationen beizutragen, bietet die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen Recherchereisen für Journalistinnen und Journalisten sowie andere Zielgruppen an.

In der deutschen Medienlandschaft spielen entwicklungspolitische Fragestellungen der Vereinten Nationen meist eine untergeordnete Rolle, da sie allzu häufig durch Krisen und konfliktbedingte Themen verdrängt werden. Um die Arbeit der Vereinten Nationen sowie ihrer Programme und Organisationen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, unterstützt die DGVN Journalistinnen und Journalisten bei Recherchen vor Ort.

Im Mittelpunkt der Reisen stehen Gespräche mit UN-Bediensteten sowie mit Entwicklungsexpertinnen und -experten. Überdies werden betroffenen Menschen vor Ort besucht und politische Mandatsträgerinnen und -träger befragt.

In den vergangenen Jahren besuchte eine Gruppe der DGVN unter anderem das Umweltprogramm (United Nations Environment Programme, UNEP), das Entwicklungsprogramm (United Nations Development Programme, UNDP) oder das Amt des Hohen Flüchtlingskommissars (United Nations High Commissioner for Refugees, UNHCR) der Vereinten Nationen.

Die Recherchereisen werden aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.