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Recherchereisen

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. bietet regelmäßig Recherche­reisen für Journalis­tinnen und Journalis­ten sowie andere Multipli­katoren an. Im Fokus stehen Länder, in denen sich die Vereinten Nationen mit Friedens­missionen oder entwicklungs­politisch engagieren.

Journalistinnen und Journalisten machen sich Notizen bei einem Interview.
Recherchen von Journalistinnen und Journalisten auf einer DGVN-Reise nach Nairobi und Addis Abeba im Jahr 2017. (Patrick Rosenow)

Um zu einem differenzierteren Bild über die welt­weiten Aufgaben und Heraus­forderungen der Vereinten Nationen beizu­tragen, bietet die Deutsche Gesell­schaft für die Vereinten Nationen Recherche­reisen für Journa­listinnen und Journalisten sowie andere Zielgruppen an.

In der deutschen Medien­landschaft spielen entwicklungs­politische Frage­stellungen der Vereinten Nationen meist eine unter­geordnete Rolle, da sie allzu häufig durch Krisen und konflikt­bedingte Themen verdrängt werden. Um die Arbeit der Vereinten Nationen sowie ihrer Programme und Organisationen einer breiten Öffent­lichkeit bekannt zu machen, unterstützt die DGVN Journalistinnen und Journalisten bei Recherchen vor Ort.

Im Mittel­punkt der Reisen stehen Gespräche mit UN-Bediensteten sowie mit Entwicklungs­­expertinnen und -experten. Überdies werden betroffenen Menschen vor Ort besucht und politische Mandats­trägerinnen und -träger befragt.

In den vergangenen Jahren wurden unter anderem das Umwelt­programm (United Nations Environment Programme, UNEP), das Entwicklungs­programm (United Nations Development Programme, UNDP) oder das Amt des Hohen Flüchtlings­kommissars (United Nations High Commissioner for Refugees, UNHCR) der Vereinten Nationen besucht.

Die Recherche­reisen werden aus Mitteln des Bundes­ministeriums für wirtschaftliche Zusammen­arbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.