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Deutschlands Mitgliedschaft im Sicherheitsrat beginnt

Mit dem Jahr 2019 hat die nicht-ständige Mitgliedschaft Deutschlands im Sicherheitsrat begonnen. Dies ist für die deutsche Regierung eine große Chance, auf internationaler Ebene Verantwortung zu übernehmen.

Fünf Vertreterinnen und Vertreter der Niederlande, Deutschland und Schweden halten eine symbolische Staffel.
Symbolische Staffelübergabe an Deutschland durch Schweden und die Niederlande bei einer DGVN-Veranstaltung. © F. Peters

Als Teil des Sicherheitsrats wird Deutschland nun an der Debatte um diverse globale Herausforderungen teilhaben: Nicht nur aktuelle Krisen wie die Konflikte in Syrien, der Ukraine und in Ostafrika stehen auf der Tagesordnung, sondern auch langfristige Entwicklungen wie der Klimawandel sowie die Rolle von Frauen im Rahmen einer nachhaltigen Friedenssicherung. Gleichzeitig möchte die deutsche Regierung sich für die Prävention von Konflikten einsetzen.

Die zehn nicht-ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats werden nach einem regionalen Schlüssel von der Generalversammlung gewählt. Deutschland wurde im Juni 2018 für zwei Jahre (2019-2020) in das Gremium gewählt.

Wir blicken gespannt auf die kommenden zwei Jahre und auf Deutschlands Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen des Sicherheitsrats. Dazu werden wir kontinuierlich auf unseren Seiten aktuelle Entwicklungen präsentieren und hier Hintergründe erläutern.

Weitere Informationen zum Sicherheitsrat und zu den aktuellen Themen gibt es auch an folgenden Stellen:

- Mehr über die Struktur und Funktionsweise des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen gibt es hier bei der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Hier werden die monatlichen Arbeitsprogramme des Sicherheitsrats veröffentlicht. Diese bieten einen inhaltlichen Rahmen für die Debatten.

- Die Organisation Security Council Report berichtet hier über die Hintergründe der aktuellen Arbeitsprogramme und über die wichtigsten Entwicklungen.