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Jugenddelegierte zur Generalversammlung der Vereinten Nationen 2024

Alina Reize und Elias Kordt sind die neuen Jugenddelegierten zur Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2024.

Im April begann die Amtszeit der UN-Jugenddelegierten zur Generalversammlung 2024 Alina Reize und Elias Kordt. Über ein Jahr hinweg werden die beiden den Austausch mit jungen Menschen in Deutschland suchen und im Gespräch mit ihnen über die Vereinten Nationen und Mitmachmöglichkeiten bei den UN informieren. Sie sammeln in Workshops und Treffen die Meinungen und Visionen junger Menschen ein und bringen diese mit einer Rede vor die UN-Generalversammlung in New York.

Elias Kordt ist 19 Jahre alt und in Köln aufgewachsen. An seiner Gesamtschule hat er sich für die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen eingesetzt. Aktuell macht er ein Praktikum im Deutschen Bundestag im Bereich Sport und Politik und beschäftigt sich dort mit Themen des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Zudem konzipiert er im überparteilichen Verein zur Förderung politischen Handels e.V. Seminare zur politischen Bildung und setzt sich als Seminarleiter für mehr Jugendbeteiligung und Demokratie ein. Als UN-Jugenddelegierter will er insbesondere dafür eintreten, dass die unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensrealitäten von Jugendlichen gehört und gesehen werden. Er ist davon überzeugt, dass eine Politik, die nachhaltig und zukunftsfähig sein will, die Bedürfnisse junger Menschen ernst nehmen muss.

Alina Reize, 21 Jahre, ist in einem Dorf in der Nähe von München aufgewachsen und studiert momentan Global Environmental and Sustainability Studies in Lüneburg. Auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene engagiert sie sich für Klimaschutz und -gerechtigkeit, u.a. bei der BUNDjugend. Sie organisiert Bildungsveranstaltungen sowie politische Aktionen, zum Beispiel im Rahmen von Klimarahmenkonferenzen der Vereinten Nationen (UNFCCC Klimakonferenzen). Die Klimakrise sieht sie als Bedrohungsmultiplikator, der Themen der Vereinten Nationen wie Krieg, Migration, (Versorgungs-)Sicherheit und Ungleichheiten verknüpft und verstärkt. Sie ist überzeugt, dass junge Perspektiven essenziell wichtig sind für die Gestaltung einer nachhaltigen, friedlichen und gerechten Zukunft. Daher liegt ihr wirksame Jugendpartizipation, bei der junge Menschen unabhängig ihrer Herkunft, Geschlecht und Wissensstand mitentscheiden können, sehr am Herzen.

Das UN-Jugenddelegiertenprogramm zur Generalversammlung wird von der DGVN und dem Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK) getragen. Mehr über das Programm.