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DGVN-Arbeitskreise

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen profitiert vom Engagement und der Expertise ihrer Mitglieder. Neben den Ehrenämtern engagieren sich Mitglieder auch thematisch in Arbeitskreisen, die aktive Vereinsmitglieder ins Leben rufen. Die Arbeitskreise sind grundsätzlich auch für Nicht-Mitglieder offen.

Der Bundesvorstand begrüßt das Engagement der Mitglieder in Arbeitskreisen und hat Informationen zusammengestellt, wie die Arbeitskreise in der DGVN gefördert werden. Für die Treffen können DGVN-Mitglieder zum Beispiel einmal im Jahr Reisekosten beantragen. Über aktuelle Einladungen zu den Treffen und Aktivitäten der Arbeitskreise informieren wir unter den aktuellen Veranstaltungen.

Arbeitskreis Gendergerechtigkeit

Der Arbeitskreis gründete sich Anfang 2017. Er bietet eine Austausch- und Organisationsplattform innerhalb der DGVN für Menschen, die sich mit der Gleichstellung der Geschlechter und Gendergerechtigkeit im Kontext der Vereinten Nationen auseinandersetzen möchten. Die inhaltliche Arbeit basiert auf SDG 5, der Frauenrechtskonvention (CEDAW) und weiteren Bezugsdokumenten der Vereinten Nationen. Der Arbeitskreis gestaltet Veranstaltungen rund um das Querschnittsthema Geschlechtergerechtigkeit (wie etwa in Bezug auf Sicherheitspolitik, die Folgen des Klimawandels oder Arbeitsbedingungen) und führt unter anderem Interviews mit weiblichen Führungspersonen in der internationalen Politik.

Kontakt: Inga Christina Müller (mueller@dgvn.de)

Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit

Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit sind zentrale Aufgabenfelder innerhalb der Vereinten Nationen, die sich auch in der alltäglichen Arbeit der DGVN wiederfinden. Diese Arbeit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen inhaltlich zu begleiten und zu unterstützen, ist Ziel des DGVN-Arbeitskreises.

Expertinnen und Experten sowie Aktive sollen vernetzt und miteinander in Beziehung gebracht werden. Ausgehend von der Annahme, dass die notwendigen Informationen zum nachhaltigen Handeln bereits zur Verfügung stehen, versteht sich der AK als Vermittler von Wissen. Der Wissenstransfer, das Bündeln von Informationen und das Vernetzen sind die gesetzten Schwerpunkte der Arbeit. Der AK versteht sich als Plattform, die vermitteln möchte und darauf zielt, die immer gleichen Geprächskreise zu durchbrechen. Das soll durch die Einbeziehung anderer Zielgruppen, z.B. Hochschulen, Wirtschaft, Gesellschaft und staatlichen Institutionen, gelingen.

Aktivitäten: Vernetzen, Impulse setzen und zum Handeln anregen.

Kontakt: Simona Rens (Kontaktaufnahme über das Generalsekretariat)

 

Arbeitskreis UN-Reform

Der Arbeitskreis will Vorschläge zur Reform der Vereinten Nationen sichten und bewerten sowie Empfehlungen formulieren. Im Mittelpunkt stehen strukturelle und institutionelle Reformvorschläge zur Stärkung der Effektivität und Legitimität der Kernorganisation und des UN-Systems als Ganzes. Ziel ist es, aus einer normativen Perspektive wichtige Elemente einer Weltorganisation der dritten Generation zu skizzieren.

Kontakt: Christoph von Knobelsdorff (Kontaktaufnahme über das Generalsekretariat)

 

Arbeitsgruppe Junge UN-Forschung

Die AG Junge UN-Forschung ist aus dem Jungen UNO-Netzwerk Deutschland hervorgegangen und ist seit 2013 eine Arbeitsgruppe der DGVN. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, die deutsche UN-Forschung und -Lehre aus einer nachwuchsorientierten Perspektive zu betrachten sowie Interessierte durch Kontakte zu deutschen UN-Forscherinnen und -Forschern bei der Durchführung ihrer eigenen Projekte zu unterstützen. Dadurch erhofft sich die Arbeitsgruppe, jenseits fachlicher Grenzen das Bewusstsein für UN-Forschung zu fördern.

Arbeitsschwerpunkte

Die Untersuchung von Grundlagen, Institutionen und Handlungsfeldern der Weltorganisation bietet ein fruchtbares Feld für den interdisziplinären Austausch. Die UN-Forschung interessiert sich einerseits für die Gestalt und Struktur der Organisation der Vereinten Nationen. Andererseits liegen auch die inhaltlichen Schwerpunkte der Weltorganisation im Spannungsfeld internationaler Sicherheit, der Menschenrechte und Entwicklung sowie des Umweltschutzes im Fokus. Damit folgt die Arbeitsgruppe einem weiten Verständnis von UN-Forschung. Als offenes Netzwerk strebt die Arbeitsgruppe vor allem einen interdisziplinären Austausch an. Kernstück der Arbeitsgruppe ist das jährliche Forschungskolloquium.

Das Forschungskolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende und Doktoranden aller Fachrichtungen, insbesondere der Politikwissenschaften, Soziologie, Geschichte, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, die sich in Abschluss- oder Hausarbeiten mit den Institutionen, Themen und Aufgaben des Systems der Vereinten Nationen beschäftigen und/oder beschäftigt haben.

www.uno-forschung.de