Sicherheit neu denken: Welche Rolle spielt Entwicklung für Frieden und Sicherheit? (München)

Was bedeutet eigentlich „Sicherheit“ und wie kann sie langfristig erreicht werden? Wenn über Sicherheit gesprochen wird, steht in öffentlichen Debatten häufig vor allem die militärische Sicherheit im Mittelpunkt. Zahlreiche Konflikte wie der russische Angriffskrieg auf die Ukraine verstärken diese Sichtweise.
Doch Sicherheit entsteht nicht nur durch militärische Stärke. Auch eine nachhaltige Entwicklung – etwa in den Bereichen Bildung, Armutsbekämpfung und Reduzierung von Ungleichheiten –, Krisenprävention und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels spielen eine zentrale Rolle für Frieden und Stabilität weltweit.
Um Krisen und Konflikte langfristig zu überwinden und Frieden zu sichern, sind starke internationale Institutionen und Entwicklungszusammenarbeit unerlässlich. In der Realität erleben wir derzeit allerdings das Gegenteil: Aufgrund von Geopolitik und der eigenen wirtschaftlichen Entwicklung kürzen immer mehr Staaten ihre Unterstützung für langfristige Entwicklung und Prävention.
Umso wichtiger ist also die Frage: Wie können Entwicklungszusammenarbeit und Sicherheitspolitik besser zusammengedacht werden? Was kann Entwicklungszusammenarbeit konkret dazu beitragen, Konflikte zu verhindern und nachhaltige Sicherheit zu fördern?
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Praxis, Politik und Wissenschaft möchten wir darüber sprechen, was ein „integriertes Sicherheitsverständnis“ bedeutet, wo Herausforderungen und Zielkonflikte liegen und wie verschiedene Ansätze – auch im Rahmen der Vereinten Nationen – besser zusammengedacht werden können. Wir laden Sie herzlich ein, mitzudiskutieren und neue Perspektiven auf das Thema Sicherheit kennenzulernen.
PROGRAMM
- Dr. Tim Heinkelmann-Wild, Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, Lehrstuhl für Internationale Politik und Lehrstuhl für Global Governance
- Dr. Gabriele Köhler, Entwicklungsökonomin, Senior Research Associate beim UN-Forschungsinstitut für soziale Entwicklung (UNRISD)
- Dr. Abdullah Fahimi,Research Fellow am Zentrum für Klima und Außenpolitik, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP)
- Jan Zöller, Soldat der Bundeswehr a.D.
- Moderation: Barbara Mittelhammer, politische Analystin zu feministischer Außenpolitik und Frieden und Sicherheit
Die Diskussion findet von 18:00-19:30 Uhr statt, anschließend laden wir zum Austausch bei Getränken und Fingerfood ein. Die Teilnahme ist kostenlos.
ANMELDUNG
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Informationen zur Anfahrt zum Veranstaltungsort finden Sie hier.
Veranstalter
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, Außenstelle Stuttgart
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), Landesverband Bayern e.V.
Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, Lehrstuhl für Internationale Politik und Lehrstuhl für Global Governance
Veranstaltungsadresse
Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft
Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum F 007
Kontakt
Oliver Hasenkamp (hasenkamp@dgvn.de)