Die Zukunft der Ozeane und Meere

Mit der großen Beteiligung an der 3. UN Ocean Conference in Nizza hat sich deutlich die weltweit wachsende Bedeutung der Ozeane und Meeren gezeigt. Eine Vielzahl inhaltlich unterschiedlicher Veranstaltungen auf der Konferenz spiegelte die gesamte Themenbreite der Meerespolitik wider und bildete zugleich die durchaus unterschiedlichen Interessenslagen ab. Initiativen zum Meeresschutz präsentierten sich in Nizza ebenso wie Projekte zum Ausbau der Blue Economy. Unsere diesjährige Konferenz in Berlin wird deshalb zum einen einen Rückblick auf die UNOC 2025 und die aktuellen Debatten um das Spannungsverhältnis von Schutz und nachhaltiger Nutzung der Ozeane und Meere geben. Zum anderen werden der Ausblick auf laufende Prozesse in der Meerespolitik und die damit verknüpften Herausforderungen, vor denen die neue Bundesregierung steht, einen zentralen Platz einnehmen.
Die derzeitigen geopolitischen Umbrüche und wachsenden Konkurrenzen finden zunehmend auf den Ozeanen ihren Niederschlag. Dies betrifft nicht nur die maritime Sicherheitspolitik und die Schifffahrt, auch in der Meeresforschung und der maritimen Rohstoffpolitik finden international Veränderungen statt. Veränderungen, die letztlich weitreichenden Charakter haben und, unter anderem mit Blick auf den Tiefseebergbau, selbst Grundregeln des Seerechtsübereinkommens der UN tangieren, während andererseits das Internationale Hochseeschutzabkommen kurz vor seiner Inkrafttretung steht, das ein Erfolg multilateraler Zusammenarbeit ist und die Reichweite des Seerechts vergrößern soll.
Einführen in die Konferenz wird Sebastian Unger (Direktor für Meeresschutz, BMUKN). Die anschließenden Panels und Inputs werden sich unter anderem den Tiefseebergbau, dem globalen Plastikabkommen, der Schifffahrt, Fischerei- und Klimapolitik befassen. Wie in den Vorjahren wird die Konferenz so in ihrem Verlauf zentrale Prozesse der internationalen Meerespolitik vorstellen und Raum geben diese aus unterschiedlichen Perspektiven heraus zu betrachten. Im Anschluss an die verschiedenen Beiträge haben deshalb alle Teilnehmenden die Möglichkeit die aktuellen Entwicklungen von ihrem jeweiligen Hintergrund aus zu bewerten und Ansatzpunkte für eine interdisziplinäre, kohärente und gerechte internationale Meerespolitik zu diskutieren.
PROGRAMM
| 09:30 | Einlass |
| 10:00 | Begrüßung Kai Kaschinski, Fair Oceans |
| 10:15 | Keynote: Die zukünftigen Prioritäten der Bundesregierung in der internationalen Meerespolitik
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| 10:45 | Panel: UNOC 2025 und Ocean Justice im Zusammenspiel von Umwelt und Entwicklung
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| 12:15 | Mittagspause |
| 13:15 | Input: Zum Stand und den Kontroversen rund um das globale Plastikabkommen
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| 13:45 | Input: Was das WTO-Abkommen zu Fischereisubventionen für die Kleinfischerei bringt
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| 14:15 | Input: Zur Situation von Seeleuten in Schifffahrt und Fischerei
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| 14:45 | Kaffeepause |
15:15
| Input: CCS im Kontext globaler Strategien zwischen Geoengineering und Klimaschutz
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15:45
| Panel: Tiefseebergbau und die Auswirkungen der Geopolitik auf Hoher See und in den AWZs Ozeaniens
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| 17:00 | Abschluss der Konferenz |
ANMELDUNG
Um Anmeldung bis zum 02. Juli 2025 wird gebeten unter: https://fair-oceans.info/anmeldung/
Veranstalter
Fair Oceans
in Zusammenarbeit mit:
Brot für die Welt
Forum Umwelt und Entwicklung
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)
Veranstaltungsadresse
Vertretung des Landes Bremen beim Bund
Hiroshimastraße 24
10785 Berlin
Kontakt
Fair Oceans
www.fair-oceans.info