Menü

Menschenrechte verteidigen, Völkerrecht stärken: Für eine gerechte und friedliche Welt

Als Menschen haben wir Rechte, die für alle gelten: die Menschenrechte. Für Staaten ist das Völkerrecht maßgeblich. Sowohl der Schutz der Menschenrechte als auch das Völkerrecht legen grundlegende Regeln für ein friedliches Zusammenleben auf unserer Welt fest. Doch beides steht unter Druck. Wie lassen sich Menschenrechte und das Völkerrecht verteidigen, wenn mächtige Staaten zunehmend das Recht des Stärkeren durchsetzen? Dieser Frage widmen wir uns im Jahr 2026 mit dem DGVN-Jahresthema. 

Links hält Eleanor Roosevelt eine Zeitung, die die Überschrift "Human Rights" zeigt. Auf der rechten Seite befindet sich ein Megafon, von dem ein Feld ausgeht, in welchem sich eine Waage, ein Paragraph als Symbol, eine Taube sowie das Logo der Vereinten Nationen befinden.
Foto Eleanor Roosevelt: UN Photo

Menschenrechte verteidigen

Menschenrechte stehen jedem von Geburt an zu und bilden das Fundament jeder gerechten Gesellschaft. Im Jahr 1948 verabschiedete die UN-Generalversammlung die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR). Vor 60 Jahren wurden die Menschenrechte mit dem UN-Zivilpakt und dem UN-Sozialpakt völkerrechtlich verbindlich verankert. Dennoch werden sie weltweit immer wieder verletzt, sei es durch Kriege, Konflikte, den Klimawandel oder durch autoritäre Regime. Neben der Friedenssicherung und der nachhaltigen Entwicklung ist der Schutz der Menschenrechte einer der Grundpfeiler der Vereinten Nationen und ein zentraler Bestandteil der Arbeit der DGVN. 

Auf unserem Webseitenportal Menschenrechte durchsetzen informieren wir über Themen von Frauenrechten über Kinderrechte bis hin zum internationalen Recht auf Flucht und Asyl. Wie Menschenrechte im UN-System verankert sind, erläutern wir in unserer Publikation UN-Basisinformation: Menschenrechte und Vereinte Nationen. Als Gründungsmitglied im Forum Menschenrechte, einem Netzwerk von über 50 deutschen NGOs, setzen wir uns aktiv für den Schutz der Menschenrechte weltweit und in Deutschland ein.

Völkerrecht stärken 

Das Völkerrecht legt verbindliche Regeln für Frieden, Sicherheit und Zusammenarbeit zwischen den Staaten fest. Es schützt Staaten vor Aggression und definiert sowohl Rechte als auch Pflichten. Doch Beispiele aus der Gegenwart zeigen die Herausforderungen: Russland führt einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die USA intervenieren in Venezuela und China verstößt systematisch gegen die Seerechtskonvention im südchinesischen Meer. Was passiert also, wenn Staaten diese Regeln verletzen?

Die Bonner Erklärung der DGVN fordert von der Bundesregierung konsequentes Handeln zur Stärkung einer völkerrechtsbasierten internationalen Ordnung. Aktuelle Diskussionen rund ums Völkerrecht beleuchten wir in unserem Podcast UNhörbar Recht. Wir argumentieren: Die große Mehrheit der Staaten bekennt sich weiterhin zum Völkerrecht, es steht jedoch unter starkem Druck durch wenige mächtige Staaten. Wie dieses Recht innerhalb des UN-Systems umgesetzt wird, erläutern wir beispielsweise am Völkerstrafrecht in unserer Publikation UN-Basisinformation: Internationaler Strafgerichtshof

Für eine gerechte und friedliche Welt 

Die Rechte und Pflichten von Staaten und Individuen ähneln sich stärker, als man anfänglich annimmt. Menschen sind durch die Menschenrechte geschützt, Staaten durch das Völkerrecht. Beide sind an das Verbot ungerechtfertigter Gewalt gebunden und beide stehen unter wachsendem Druck. Wie lässt sich dieser Druck bewältigen, und welche Schutzmechanismen stehen uns zur Verfügung? Diesen Fragen widmen wir uns im Jahr 2026 besonders und nehmen Sie dabei mit – in unseren Veranstaltungen, Programmen und Publikationen.

Initiativen zum Jahresthema

News

Publikationen 

Veranstaltungen 

Programme

Nachrichten zum Jahresthema

Veranstaltungen


Jahresthemen der vergangenen Jahre

Debattenblog

UN-Debatte

Die DGVN will Diskussionen rund um die Vereinten Nationen und ihre Themen aufgreifen und aktiv führen. Auf diesem Debatten­blog finden sich Meinungs­beiträge von Gast­autorinnen und -autoren aus Politik, Wirtschaft und Zivil­gesellschaft. Mehr