Donald Trump und die Zukunft des UN-Systems: Vom regelbasierten zum dealbasierten Multilateralismus?

Die „America First“-Ideologie sowie der transaktionale Politikstil von US-Präsident Donald Trump unterscheidet sich grundlegend von der Haltung früherer US-Regierungen gegenüber den UN und setzt diese erheblich unter Druck. Anstelle einer im konkreten Ausmaß zwar durchaus in den USA variierenden, aber grundsätzlich vorhanden Unterstützung für das UN-System sowie dem in diesem verankerten regelbasierten Multilateralismus scheint eine dealbasierte Ordnung zu treten. Diese ist auf den eigenen Vorteil sowie kurzfristige Zeithorizonte ausgerichtet und stellt etablierte Prinzipien, etwa das Völkerrecht, grundsätzlich infrage.
Über die Merkmale und Auswirkungen Donald Trumps Politik auf die UN wollen wir daher mit Dr. Tobias Endler, der als freier Publizist tätig ist und umfassende Expertise im Bereich der amerikanischen Außenpolitik besitzt sowie Dr. Patrick Rosenow, dem leitenden Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN und exzellenten Kenner des UN-Systems sprechen und laden herzlich zum Gespräch ein. Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverbands Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, moderiert die Diskussion.
Anmeldung
Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Sie erhalten im Vorfeld des Gesprächs, am Montag, 02. Juni 2025 vormittags per E-Mail den Zoom-Link.
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Veranstalter
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) – Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (https://dgvn-mitteldeutschland.de/)
Veranstaltungsadresse
Online
Kontakt
Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (biederms@hsu-hh.de)