Die UN-Mission UNAMID (Dafur, Sudan) vor Transition und Ende Erfolgreicher Exit?

Die seit 2007 in Darfur, Sudan eingesetzte gemeinsame UN/AU-Friedensmission UNAMID soll in weniger als zwei Jahren beendet werden. Einst mit mehr als 20.000 Peacekeepern eine der größten UN-Missionen weltweit, wurde der Umfang bereits stufenweise reduziert. Nun soll UNAMID in den nächsten Monaten zugunsten verstärkter Entwicklungsarbeit weiter verkleinert, schließlich beendet werden.
Doch kann dieser Prozess wie vorgesehen gelingen? Welche Hindernisse sind zu überwinden und welche Kriterien sind aus Sicht der Vereinten Nationen zu beachten? Sind die konflikttreibenden Ursachen in Darfur eigentlich beseitigt? Und haben die jüngsten Massenproteste gegen den sudanesischen Präsidenten Al-Bashir einen Einfluss auf die Transitionspläne der UNAMID?
Diese und weitere Fragen wollen wir mit dem Leiter der UNAMID-Friedensmission Jeremiah Mamabolo (Südafrika) in einer kurzfristig möglich gewordenen Veranstaltung diskutieren.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
PROGRAMM
18:15 Uhr Einlass
18:30 Uhr Begrüßung
- Impuls: Jeremiah Mamabolo, Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs und Leiter der gemeinsamen UN/AU-Friedensmission UNAMID, Darfur (Sudan)
- Kommentare: Huria Ogbamichael, ehem. Mitarbeiterin der UN-Abteilung für Friedensmissionen, und Peter Schumann, UNAMID Acting Deputy Joint Special Representative (ADJSR), Dezember 2017 - Februar 2018
- Moderation der Diskussion: Dr. Ekkehard Griep, stellv. DGVN-Vorsitzender
20:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Anmeldungen erbitten wir über das Onlineformular.
Veranstalter
DGVN
Veranstaltungsadresse
Deutsches Institut für Menschenrechte
(Erdgeschoss, Aufgang D, Raum K36)
Zimmerstr. 26/27
10969 Berlin