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Die Weltorganisation zwischen Menschenrechten, Autokratisierung und Reformbedarf Freiheit - Demokratie - Recht: auf dem Rückzug bei den Vereinten Nationen?


Datum: 13.11.2026
Uhrzeit: 18:00h - 20:00h
Ort: Berlin

Podiumsgespräch im Rahmen der Berlin Freedom Week

Flagge mit Weltkarte und zwei Olivenzweigen.
Foto: F. Peters

Weltweit geraten Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unter Druck. Autoritäre Regime gewinnen an Einfluss, multilaterale Institutionen stehen unter wachsendem Rechtfertigungsdruck – und mit ihnen die Vereinten Nationen selbst. Vor dem Hintergrund einer angespannten Finanzlage, blockierter Reformprozesse und autoritärer Rückschritte in vielen Teilen der Welt stellt sich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des multilateralen Systems mit neuer Dringlichkeit.

In Kooperation mit Democracy without Borders organisiert die DGVN am Vorabend ihrer Mitgliederversammlung eine Podiumsdiskussion zur Frage, wie Menschenrechte, Demokratie und Multilateralismus in einer autokratisch geprägten Welt behauptet werden können. Die Veranstaltung ist zugleich Teil der Berlin Freedom Week.

Diskutiert werden soll unter anderem, inwiefern die Handlungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit der Vereinten Nationen beschädigt sind und welche Maßnahmen sich gegebenenfalls anbieten, um dem entgegenzuwirken. Dazu gehört die Frage, ob und wie die UN selbst demokratischer, repräsentativer und agiler werden kann. Zur Sprache kommen sollen dabei Reformansätze wie ein parlamentarisches Gremium im UN-System ebenso wie die Frage, ob es tragfähige Alternativen oder Ergänzungen zur UN gibt – etwa einen Zusammenschluss demokratischer Staaten.

Programm

18:00 Uhr Begrüßung Dr. Ekkehard Griep, DGVN-Vorsitzender

18:05 Uhr Grußwort
Carine Kanimba (per Video), Sprecherin des World Liberty Congress  

18:15 Uhr Podiumsgespräch 

mit
Katharina Ahrendts, Abteilungsleiterin Globale Ordnung, VN und humanitäre Hilfe, Auswärtiges Amt
N.N., Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Dr. Sergey Lagodinsky, MdEP, MdB 
Andreas Bummel, Democracy without Borders
Leah Mathiesen, Völkerrechtlerin und Gründerin Junge DGVN

Moderation: Prof. Dr. Ekkehard Strauß, Stellvertretender DGVN-Vorsitzender

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem kleinen Empfang.

ANMELDUNGEN erbitten wir über das Anmeldeformular.

 

Hinweis zur Barrierefreiheit

Der Veranstaltungsraum ist leider nicht barrierefrei erreichbar und nur über Treppen zugänglich. Bei Fragen zur Barrierefreiheit der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an maerker@dgvn.de.


Veranstalter

DGVN und Democracy without Borders


Veranstaltungsadresse

Westin Grand Hotel, Drachensaal, Friedrichstr. 158-164, 10117 Berlin