Dr. Tim Heinkelmann-Wild erhält den DGVN-Dissertationspreis bei Preisverleihung in Bonn

Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser Auszeichnung sowie zur herausragenden wissenschaftlichen Leistung und dem wichtigen Beitrag für das internationale System.
Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten Dr. Tim Heinkelmann-Wild, Heidrun Fritze (UNFPA), Prof. Stephan Klingebiel (IDOS) sowie Dr. Silke Weinlich (UNSSC, Bonn, und Mitglied des DGVN-Forschungsrats), die die Moderation übernahm, über die Chancen und konkreten Konsequenzen einer zweiten Amtszeit Donald Trumps für die Arbeit der Vereinten Nationen. In den Beiträgen wurde deutlich, dass sich die USA zunehmend aus UN-Programmen zurückziehen, was unmittelbare Auswirkungen auf Menschen vor Ort hat, etwa in Form eingeschränkter Gesundheitsangebote oder ausbleibender dringend benötigter Unterstützung. Gleichzeitig gewinnen Süd-Süd-Kooperationen und Akteure wie China an Bedeutung. Innovationen, neue Partnerschaften und strukturelle Anpassungen wie Standortverlagerungen können zudem dazu beitragen, die Resilienz der Programme zu stärken. Trotz aller Herausforderungen bergen Krisen auch Chancen: Sie eröffnen Raum für andere Staaten, Führungsverantwortung zu übernehmen und das multilaterale System aktiv weiterzuentwickeln.
Zu den weiteren Programmpunkten des Abends gehörten die Eröffnung durch Dr. Ursula Sautter, Bürgermeisterin der Bundesstadt Bonn, sowie die Laudatio von Prof. Dr. Gisela Hirschmann (Universität Leiden und Mitglied des DGVN-Forschungsrats). Die Begrüßung und den Abschluss übernahm Karin Kortmann, stellvertretende Vorsitzende der DGVN.
Die Auswahl und Würdigung des Preisträgers erfolgte durch den Forschungsrat der DGVN, dem Dr. Steffen Bauer, Dr. Marianne Beisheim, Prof. Dr. Hannah Birkenkötter, Prof. Dr. Manuel Fröhlich, Prof. Dr. Gisela Hirschmann, Prof. Dr. Fabian Klose, Dr. Anne Koch, Prof. Dr. Andrea Liese, Dr. Ronny Patz, Prof. Dr. Dominik Steiger, Dr. Silke Weinlich und Prof. Dr. Norman Weiß angehören.
Unser besonderer Dank gilt dem DGVN-Landesverband NRW sowie der Stadt Bonn, die uns die Veranstaltung in ihrem „Wohnzimmer“, dem Gobelinzimmer des Alten Rathauses, ermöglicht hat.
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