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Youth4SOTF - Jugendpartizipation zum UN-Zukunftsgipfel 2024

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen fördert die Teilnahme von sechs Jugend­beobach­terinnen und Jugend­beobachtern mit fach­licher UN-Expertise an dem UN-Zukunfts­gipfel im September 2024 (Summit of the Future, SotF). 

Der Zukunftsgipfel am 22. und 23. September 2024 stellt den Höhepunkt eines mehrjährigen Prozesses zur Verabschiedung eines Zukunftspakts dar, welcher anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Vereinten Nationen  im Jahr 2020 initiiert wurde. Die Koordination des Prozesses zur Verabschiedung des Zukunftspakts wurde gemeinsam von Deutschland und Namibia übernommen.

Durch die Förderung der DGVN werden sechs engagierte junge Menschen als Jugendbeobachterinnen und Jugendbeobachter am Gipfel teilnehmen, ihre Stimme für eine lebenswerte Zukunft einbringen und erste Erfahrungen bei den Vereinten Nationen sammeln. 

Nach der Teilnahme am Zukunfts-Gipfel berichten die Jugendlichen auf der Mitgliederversammlung der DGVN von ihren Erfahrungen. Hier können sie mit engagierten (jungen) Mitgliedern der DGVN und anderen Personen der Zivilgesellschaft in Kontakt kommen und in Austausch treten.

Die Förderung der Jugendbeteiligung am UN-Zukunftsgipfel durch das Programm Youth4SOTF ist Teil der Projektreihe zum DGVN-Jahresthema 2024 “Vereinte Nationen für die Zukunft”. 

Calvin Rall

Calvin ist 19 Jahre alt und hat kürzlich sein Abitur absolviert. Neben seinem parteipolitischen Engagement beschäftigt er sich gerne mit Literatur und geht schwimmen. Bereits in jungen Jahren war Calvin politisiert und beschäftigte sich intensiv mit den Vereinten Nationen, da diese Institution sein Interesse für Geopolitik geweckt hat. Er ist sich bewusst, dass die Vereinten Nationen ständiger Überprüfung bedürfen, um handlungsfähig zu bleiben. Deshalb setzt er sich für eine moderne und gerechte UN ein, die alte, tradierte Strukturen reformiert und somit besser auf die aktuellen globalen Herausforderungen reagiert.

 

Ferhat Cicek

Ferhat ist 20 Jahre alt und studiert Politics, Administration & International Relations an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Dort ist er Vorstandsmitglied im Club of International Politics. Neben der DGVN ist Ferhat außerdem als Teammitglied bei der Deutschen Model United Nations aktiv und setzt sich für Völkerverständigung ein. Er lernt gerne andere Kulturen kennen und reist viel. Beim Summit of the Future in New York möchte er sich insbesondere für die Themen Konfliktprävention und globale Abrüstung stark machen.

Paula Schmidt

Paula ist 19 Jahre alt und in der Vorderpfalz aufgewachsen. In ihrer Schulzeit engagierte sie sich bereits als Anne Frank Botschafterin für Holocaust-Bildung, Menschenrechte und Gleichberechtigung. Paula ist fest davon überzeugt, dass globale Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit nur von starken internationalen Organisationen gefunden und umgesetzt werden können. Im Herbst wird sie ein Studium der Politikwissenschaften aufnehmen. Das Engagement für schlagkräftige Vereinte Nationen ist ihr ein Herzensanliegen, weshalb sie Workshops für die DGVN organisiert, sich bei UN-Jugendkonferenzen einbringt und nun als UN-Jugendbeobachterin den Summit of the Future begleiten wird. Paula möchte sich beim Summit insbesondere für gezielte UN-Reformen, eine menschenrechtsbasierte internationale Digitalpolitik und glaubwürdige Jugendpartizipation starkmachen.

Rhoda Zündorf

Rhoda ist 20 Jahre alt und absolviert derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Luxemburg, wo sie in einer Schule mit Kindern arbeitet, die starke kognitive und motorische Beeinträchtigungen haben. Nach Abschluss ihres FSJ plant sie, Politik zu studieren, wobei ihr besonderes Interesse den Bereichen Afrikapolitik, Entwicklungszusammenarbeit und Inklusion gilt. Beim Summit of the Future möchte Rhoda insbesondere auf die Bedeutung globaler Gerechtigkeit hinweisen, die unerlässlich zur Erreichung der SDGs ist. Sie findet, dass es notwendig ist, alle Länder gleichberechtigt an Entscheidungsprozessen zu beteiligen und besonders afrikanische und Entwicklungsländer stärker einzubinden. Um dies zu ermöglichen, wären Reformen innerhalb der Organisation erforderlich und da diese Prozesse die Jugend betreffen, wäre es entscheidend, dass sie eingebunden wird.

 

Selma Cafferty

Selma, 21 Jahre, ist in Heidelberg aufgewachsen und studiert Internationale Beziehungen in Dresden und Tokio. Sie ist fest davon überzeugt, dass die meisten Probleme im Zeitalter der Polykrise besser mit als ohne die UN gelöst werden können - nur muss die UN umgestaltet werden, um ihr Potenzial zu verwirklichen. Daher konzentriert sie sich beim Summit auf Reformoptionen der politischen Prozesse und erweiterte Partizipationsmöglichkeiten für unterrepräsentierte Gruppen, zu denen auch junge Menschen gehören. Zumindest temporär lässt sie das „Model” aus Model United Nations fallen und wagt sich aus der UN-Simulation ins reale diplomatische Terrain. Schon während eines Praktikums in Genf hatte sie Gelegenheit dazu, sich vor Ort mit den Abläufen bei den UN vertraut zu machen - nun geht es nach New York, um dort junge, zukunftsorientierte Akzente zu setzen. 

Simon Zerzawy

Simon ist 18 Jahre alt und kommt aus Köln. Er spielt in verschiedenen Projekten Theater und macht ab August ein FSJ im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung bei Germanwatch in Bonn. Politisch engagiert sich Simon u.a. im Jugendbeirat des Bundesentwicklungsministeriums und beschäftigt sich dort viel mit den aktuellen Herausforderungen rund um das Thema Menschenrechte. Beim Summit möchte er sich dafür einsetzen, dass Menschen- und Bürgerrechte als Querschnittsthemen in den Diskussionen stark vertreten sind und klare Kante gegen Menschenrechtsverletzungen gezeigt wird, insbesondere auch im Prozess zum Global Digital Compact.

Beiträge rund um den Zukunftsgipfel


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    Die Agenda 2030 gibt Antworten auf Fragen, denen sich deutsche Politik in Zukunft stellen muss. Nachhaltiger Wohlstand kann nur erreicht werden, wenn jeder in die Pflicht genommen wird. Damit hat die Agenda 2030 die klassische Teilung zwischen Nord und Süd abgelöst und definiert ein neues Verständnis der internationalen Zusammenarbeit. Die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 betreffen damit auch Deutschland. Deutschland wird in der Agenda von drei Seiten in die Pflicht genommen. Es geht darum Nachhaltigkeitsziele in Deutschland, durch Deutschland und mit Deutschland zu erreichen. mehr

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    Im April machte die Weltgesundheits- organisation (WHO) mit gleich zwei optimistischen Berichten Hoffnung auf Erfolg im Kampf gegen globale Gesundheitsbedrohungen. In der Tat zeigen die gezielten Präventions- sowie Behandlungskampagnen der Organisation besonders im globalen Süden Wirkung. Getrübt wird das Bild durch die lange Liste akuter humanitärer Krisen und dem damit einhergehenden Zusammenbruch der Gesundheitssysteme in den betroffenen Regionen. Die Notlagen in Nigeria, Südsudan und dem Nahen Osten stellen die Organisation derzeit vor eine enorme Herausforderung. mehr

  • Der kolumbianische Páramo ist eine nebelverhangene Hochlandlandschaft mit Mooren, Frailejón-Pflanzen und Lagunen, die eine Schlüsselrolle im Wasserkreislauf spielen.

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    Vom 21. Oktober bis zum 1. November findet die 16. UN-Arten­schutz­konferenz (COP 16) im kolum­bia­nischen Cali statt. Die Standort­wahl ist kein Zufall: Cali gilt unter anderem als “Stadt der Vögel”. mehr