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Jugend-Medienworkshop zur COP31 in Antalya

Die DGVN und das Pressenetzwerk für Jugendthemen (PNJ) laden fünf junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Medienworkshop im Rahmen der UN-Klimakonferenz (COP31) im November 2026 in Antalya ein. Bewerbungsschluss: 7. Juni 2026.

Zwei junge Menschen stehen links und hören der Ministerin rechts zu, die in ein kleines Mikrofon spricht.
Interview mit Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan während des Jugend-Medienworkshops 2025 (Foto: BMZ/ Photothek/Thomas Köhler)

Die Klimakrise schreitet weltweit voran – mit spürbaren Auswirkungen auf Ökosysteme, Sicherheit, Ernährung, Gesundheit und internationale Stabilität. Die Folgen des Klimawandels betreffen die gesamte Welt und gehen uns alle an. Wie die Staaten der Welt darauf reagieren, wird auf den jährlich stattfindenden UN-Klimakonferenzen (COPs) verhandelt.

Der Handlungsbedarf ist enorm. Doch politische Maßnahmen kosten Geld und erfordern globale Zusammenarbeit. Regierungen weltweit ringen mit Haushaltskrisen, hohen Schulden, geopolitischen Spannungen und zunehmenden Widerständen gegen ambitionierte Klimapolitik. Wie können Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel trotzdem gelingen?

Darum geht es bei der COP31 im November 2026 in Antalya in der Türkei. Die diesjährige Klimakonferenz gilt als wichtiger Moment für neue Finanzierungszusagen, ambitioniertere Klimapläne und strukturelle Reformen.

Was macht ihr im Workshop?

Gemeinsam mit fünf weiteren Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten sowie einer erfahrenen Journalistin als Referentin begleiten wir die COP31 journalistisch:

  • Teilnahme an Pressekonferenzen, Side Events und Einblicke in Verhandlungen
  • Interviews und Hintergrundrecherchen
  • Produktion von Texten, Videos, Audio oder Social‑Media‑Formaten
  • tägliche Redaktionssitzungen und professionelle Betreuung

Mindestens zwei Beiträge (Text, Social‑Media‑Formate, Audio oder Video) sollten über eure eigenen Redaktionen veröffentlicht werden. Es besteht die Möglichkeit, während der Konferenz zusätzlich Inhalte für den Instagram‑Account der DGVN zu produzieren und die Konferenz über den Kanal journalistisch zu begleiten. 

Ablauf

Juli 2026Online-Kennenlerntermin
27. und 28. August 2026Vorbereitungstreffen in Bonn
16. bis 20. November 2026Workshopteil bei der COP in Antalya
(An- und Abreise jeweils am Vor‑/Folgetag, Verlängerung* möglich)

Wer kann teilnehmen?

Junge Journalistinnen und Journalisten zwischen 18 und 27 Jahren, die:

  • bereits redaktionelle Erfahrung haben
  • gut Englisch sprechen
  • projektorientiert und teamfähig arbeiten
  • eigenes Equipment (Laptop, Kamera, Mikro etc.) mitbringen
  • am gesamten Programm teilnehmen
  • mindestens zwei Beiträge veröffentlichen
  • sich eigenständig um Akkreditierungen und ggf. Visa für die Türkei kümmern
  • einen Arbeits- bzw. Wohnort in Deutschland haben, von dem aus sie nach Bonn bzw. Antalya anreisen können (die Übernahme von Reisekosten von Orten außerhalb Deutschlands ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich)

Die Teilnahme an allen Programmbestandteilen – inklusive Vorbereitungsmeeting – ist verpflichtend. Bitte beachtet: Die DGVN und das PNJ haben keinen Einfluss darauf, ob Visa oder Presseakkreditierung erteilt werden, die für die Teilnahme am Programm notwendig sind.

*Eine Verlängerung des Aufenthalts in Bonn oder Antalya ist nach vorheriger Absprache und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (max. 5 Werktage) auf eigene Kosten möglich.

Unsere Leistungen

  • Übernahme der Anreisekosten (aus Deutschland) nach Bonn und Antalya
  • Unterkunft in Bonn und Antalya
  • Begleitprogramm mit Expertinnen und Experten
  • Honorar von 100 Euro pro veröffentlichtem Beitrag (ab ca. 3.000 Zeichen bzw. entsprechendem Aufwand)
  • Teilnahme kostenfrei (Verpflegung muss selbst getragen werden)

Bewerbung

Bewerbung über das Online‑Formular bis 7. Juni 2026.
PDF‑Ausschreibung verfügbar.

Fragen an: Sophie Humer-Hager (humer-hager@dgvn.de)

Der Jugend-Medienworkshop wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziell gefördert.


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