Die Zukunft der Vereinten Nationen in einer sich wandelnden Weltordnung

Die Welt steht vor sicherheitspolitischen Herausforderungen von historischer Tragweite. Kriegerische Auseinandersetzungen, geopolitische Machtverschiebungen und hybride Bedrohungen gefährden die internationale Ordnung und stellen das Völkerrecht und damit die Grundprinzipien der vor 80 Jahren verabschiedeten UN-Charta zunehmend infrage. Die Vereinten Nationen als ihre Hüterin wirken jedoch derzeit gelähmt und machtlos, zerrieben zwischen Machtpolitik und Idealismus. Dabei bräuchte es gerade in dieser Zeit eine entschlossene Stärkung der multilateralen Zusammenarbeit und eine klare Positionierung für Frieden und Sicherheit.
Angelehnt an das DGVN-Jahresthema 80 Jahre UN: Neue Perspektiven für den Frieden gehen wir den Fragen nach:
- Können die UN ihrer Rolle als Akteur globaler Kooperation und Stabilität überhaupt noch gerecht werden?
- Wie werden die Vereinten Nationen wieder relevant und erfolgreich - vor allem in ihrer Kernaufgabe, Frieden und Sicherheit zu wahren?
- Welche Rolle sollte Deutschland als aktueller Kandidat für den UN-Sicherheitsrat in dieser Phase der Umbrüche wahrnehmen?
- Und: Welche Zukunft hat das UN-Peacekeeping?
Video-Impuls: Boris Pistorius, Bundesminister der Verteidigung
Es diskutieren:
Dr. Daniela Kroslak, Beigeordnete UN-Generalsekretärin, zuletzt u.a. Stellvertretende Leiterin der UN-Friedensmission MINUSMA in Mali
Martin Kobler, Botschafter a.D., ehemaliger Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs und Leiter der UN-Missionen in Irak, Demokratische Republik Kongo und Libyen
Moderation: Dr. Ekkehard Griep, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)
Teilnahme in Präsenz (ohne Anmeldung) oder im Livestream auf YouTube.
Weitere Informationen zum Osnabrücker Friedenstag 2025.
Veranstalter
Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück, in Kooperation mit der DGVN e.V.
Veranstaltungsadresse
Universität Osnabrück, Großer Hörsaal, E10
Seminarstraße 15, 49076 Osnabrück


