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UN Debatte

Brauchen wir eine neue Sicherheitsratsarchitektur, haben privatwirtschaftliche Unternehmen zu viel Einfluss auf die internationale Gemeinschaft und wie wird die Digitalisierung die Entwicklungszusammenarbeit verändern? Mit diesen und vielen anderen Fragen müssen sich die Vereinten Nationen auseinandersetzen. Als DGVN wollen wir Debatten über die UN, ihre Strukturen und Herausforderungen aufgreifen und aktiv führen. Zu ausgewählten Themen werden auf unserem Debattenportal in regelmäßigen Abständen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu Wort kommen.

Natürlich zählt vor allem Ihre und Eure Meinung. Wir freuen uns über Anregungen, Angebote für eigene Meinungsbeiträge und rege Diskussionen auf Facebook und Twitter.


Debattenthema: UN und Digitalisierung

Digitale Bedrohungen – eine Aufgabe für den UN-Sicherheitsrat?

Von Holger Niemann, Politikwissenschaftler am IFSH in Hamburg

Die Digitalisierung ist für die UN neben dem Klimawandel die zentrale politische Herausforderung im 21. Jahrhundert. Ist der Sicherheitsrat bereit für die Herausforderung?

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Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz – welche Rolle können die Vereinten Nationen spielen?

Von Daniel Voelsen, Stiftung Wissenschaft und Politik

Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz ist rasant. Geprägt wird sie bisher vor allem von Unternehmen aus den USA und China. Doch verfügen auch die UN über ein Pfund, mit dem sie wuchern können – Expertise und Daten.

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"Ein Cyberangriff lässt sich auch mit den Mitteln der Diplomatie beantworten"

Interview mit Julia Schuetze von der Stiftung Neue Verantwortung zu digitalen Bedrohungen, der Integration von Cybermitteln in die Kriegsführung und der Bedeutung internationaler Normen für Frieden im Cyberraum.

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Debattenthema: UN und Wirtschaft

In Addis Abeba (Äthiopien) wird viel gebaut, bleibt aber wegen fehlender Mittel oft unfertig.

Die G20-Afrika-Partnerschaft – besser als ihr Ruf

Von Dr. Jörg König (Stiftung Marktwirtschaft)

Die Afrika-Partnerschaft der G20 steht in der Kritik: Sie fördere Ausbeutung, unterminiere die UN-Nachhaltigkeitsziele oder diktiere Regier­ungen von außen die Politik. Doch das Gegenteil ist der Fall.

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Ein Bauer erntet Hirse.

Steht die Afrika-Strategie der G20 im Einklang mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen?

Von Professor Dr. Rainer Thiele, Kieler Institut für Weltwirtschaft

Die G20-Strategie will Investitionen und damit das Wirtschaftswachstum auf dem afrikanischen Kontinent ankurbeln. Doch das Ziel inklusiven Wachstums droht sie zu verfehlen.

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Die UN verhandeln ein Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten – Deutschland schweigt

Von Lia Polotzek, Referentin für Wirtschaft und Finanzen beim BUND e. V.

Die Bundesrepublik macht sich für den Multila­teralismus stark. Das gilt aber offenbar nur für internationale Regeln und Prozesse, die den Interessen der Wirtschaft nicht entgegenlaufen. Zum Beitrag

Wie die Afrika-Politik der G20 den Agenda 2030-Prozess unterminiert

Von Olaf Bernau, Koordinator des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe-Interact

Afrikanische Länder sollen für privates Kapital attraktiver werden. Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, werden durch solche Investitionen aber neue Ausplünderungszyklen befördert.

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Multistakeholderdialoge: nützlich, aber kein Ersatz für gesetzliche Vorgaben

Von Friedel Hütz-Adams, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei SÜDWIND e.V.

Die UN-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte sollen Verantwortung in Lieferketten stärken. Dialogformate mit Privatwirtschaft, Umweltverbänden und Arbeitnehmervertretungen spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. Doch ihre Wirkmacht ist begrenzt.

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Das schärfste Schwert des Staates

Von Alexander Gorski, Jurist und freier Journalist

Der erste Entwurf über ein verbindliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten verzichtet auf die Verpflichtung der Vertragsstaaten zur Einführung eines nationalen Unternehmensstrafrechts. Ein fatales Signal.

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