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UN Debatte

Brauchen wir eine neue Sicherheitsratsarchitektur, haben privatwirtschaftliche Unternehmen zu viel Einfluss auf die internationale Gemeinschaft und wie wird die Digitalisierung die Entwicklungszusammenarbeit verändern? Mit diesen und vielen anderen Fragen müssen sich die Vereinten Nationen auseinandersetzen. Als DGVN wollen wir Debatten über die UN, ihre Strukturen und Herausforderungen aufgreifen und aktiv führen. Zu ausgewählten Themen werden auf unserem Debattenportal in regelmäßigen Abständen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu Wort kommen.

Natürlich zählt vor allem Ihre und Eure Meinung. Wir freuen uns über Anregungen, Angebote für eigene Meinungsbeiträge und rege Diskussionen auf Facebook und Twitter.


Debattenthema: UN und Digitalisierung

"Ein Cyberangriff lässt sich auch mit den Mitteln der Diplomatie beantworten"

Interview mit Julia Schuetze von der Stiftung Neue Verantwortung zu digitalen Bedrohungen, der Integration von Cybermitteln in die Kriegsführung und der Bedeutung internationaler Normen für Frieden im Cyberraum.

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Zeit zum Handeln

Von Manuel Metschel, Business Intelligence Analyst

Während die Digitalisierung unsere Welt rasant verändert, herrscht bei der Welthandelsorganisation (WTO) Stillstand. Dabei sind multilaterale Regeln für den digitalen Handel längst überfällig. Umso dringender ist es, die Versäumnisse jetzt nachzuholen. Kein leichtes Unterfangen – aber möglich.

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Digitalisierung gerecht (be-)steuern

Von Maximilian Nominacher, Sozialwissenschaftler

Die Digitalisierung bringt eine völlig neue Form der Wertschöpfung mit sich. Das derzeitige internationale Steuersystem darauf nicht ausgelegt. Eine grundlegende Reform sollte nicht im Rahmen der OECD, sondern auf UN-Ebene passieren.

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Debattenthema: UN und Wirtschaft

Ein Bauer erntet Hirse.

Steht die Afrika-Strategie der G20 im Einklang mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen?

Von Professor Dr. Rainer Thiele, Kieler Institut für Weltwirtschaft

Die G20-Strategie will Investitionen und damit das Wirtschaftswachstum auf dem afrikanischen Kontinent ankurbeln. Doch das Ziel inklusiven Wachstums droht sie zu verfehlen.

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Die UN verhandeln ein Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten – Deutschland schweigt

Von Lia Polotzek, Referentin für Wirtschaft und Finanzen beim BUND eV.

Die Bundesrepublik macht sich für den Multilateralismus stark. Das gilt aber offenbar nur für internationale Regeln und Prozesse, die den Interessen der Wirtschaft nicht entgegenlaufen. Zum Beitrag

Was hat der Neoliberalismus mit den UN und der Zivilgesellschaft zu tun?

Von Gabriele Köhler, Vorständin bei der DGVN sowie WECF

Eine versuchte Privatisierung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und den Vereinten Nationen (VN) schreitet schleichend aber stetig voran. Und die Geldgeber verfolgen ganz eigene Interessen.

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Multistakeholderdialoge: nützlich, aber kein Ersatz für gesetzliche Vorgaben

Von Friedel Hütz-Adams, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei SÜDWIND e.V.

Die UN-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte sollen Verantwortung in Lieferketten stärken. Dialogformate mit Privatwirtschaft, Umweltverbänden und Arbeitnehmervertretungen spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. Doch ihre Wirkmacht ist begrenzt.

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Das schärfste Schwert des Staates

Von Alexander Gorski, Jurist und freier Journalist

Der erste Entwurf über ein verbindliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten verzichtet auf die Verpflichtung der Vertragsstaaten zur Einführung eines nationalen Unternehmensstrafrechts. Ein fatales Signal.

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Wie die Afrika-Politik der G20 den Agenda 2030-Prozess unterminiert

Von Olaf Bernau, Koordinator des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe-Ineract

Afrikanische Länder sollen für privates Kapital attraktiver werden. Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, werden durch solche Investitionen aber neue Ausplünderungszyklen befördert.

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Schwerpunkt zur COP24

Die DGVN ist mit acht Jugendbeobachterinnen und -beobachtern auf der 24. UN-Klimakonferenz in Kattowitz präsent. Sie haben im Vorfeld in Debattenbeiträgen ihre Meinung zu wichtigen Klimafragen dargestellt. Haben "wir" eine Verantwortung gegenüber Menschen, die aufgrund des Klimawandels ihre Heimat verlassen müssen? Können Wirtschaftswachstum und Klimaschutz Hand in Hand gehen? Ist das 1,5-Grad-Ziel noch erreichbar oder nur eine schöne Zahl?

Kooperation intelligent gestalten

Von Max Kretschmer

Produktivitätsfortschritte lassen sich kaum verhindern. Aber staatliche Akteure können und müssen die klimatischen Effekte steuern.

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Verantwortung als Chance nutzen

Von Felix Nasser

Der Klimawandel ruft neue strukturelle Ungleichheiten zwischen Gobalem Süden und Norden hervor. Letzterer ist dafür maßgeblich verantwortlich und muss aus diesen Zusammenhängen Konsequenzen ziehen.

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1,5 Grad - alles andere reicht nicht

Von Luisa Neubauer

Das Paris-Übereinkommen hat alle mit ins Boot geholt. Der Anspruch ist: Wir dürfen nicht Teile der Weltgemeinschaft angesichts der Auswirkungen des Klimawandels für verloren erklären.

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Verursacher in der Pflicht

Von Anne Schilling

Unsere moralische Verantwortung gegenüber den Menschen, die aufgrund des Klimawandels ihre Heimat verlassen müssen, hat viele Facetten. Es geht um Menschenrechte, finanziellen Ausgleich und um Asyl.

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Das Problem ist der Konsum

Von Elisa Brocksieper

Nachhaltigkeit verlangt, dass wir unseren Lebensstil überdenken. Denn der Ressourcenverbrauch westlicher Staaten bringt den Planeten an seine Grenzen.

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Migration als ultima ratio

Von Marc Selariu

Alle Staaten, die in der Vergangenheit und heute maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich waren, haben die Verantwortung, gefährdeten Menschen ein Leben in ihrer eigenen Heimat zu ermöglichen. Es gilt: Mitigation vor Adaption.

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Das 1,5°C-Ziel muss unser Anspruch sein

Von Thorsten Bischof

Mit noch entschlosseneren Maßnahmen in den nächsten Jahren kann so ein solider Grundstein für eine effektive Klimawandelbekämpfung gelegt werden.

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Die Komplexität von Klimamigration befreit nicht von Moral

Von Rebecca Spittel

Die schwierige rechtliche und migrationssoziologische Abgrenzung der „Klimamigrant*innen“ ist nur ein Grund für den fehlenden Schutz dieser Menschen.

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